Wer heutzutage eine Website erstellt sollte auch wissen wer sie besucht. Mithilfe von sogenannten Countern, also Besucherzählern ist dies keine Wissenschaft mehr. Damit kann man ohne Umschweife herausfinden, wie bestimmte Werbung beim Besucher ankommt und ob sie richtig platziert ist. Komplexere Counter erlauben sogar die Erfassung von Details zu jedem Besucher, die noch mehr Aufschluss über ihn geben.
Ein Counter erfasst die exakte Zahl von Nutzern im Internet, die die URL der eigenen Website aufgerufen haben. Dadurch erhält man eine genaue tägliche Statistik. Selbstverständlich werden die Daten auch auf längere Sicht gespeichert, denn ein Wochen-, Monats-. oder gar Jahresrückblick kann noch aufschlussreicher sein. So erkennt man z.B. an welchen Wochentagen die meisten Benutzer die Website aufrufen. Bis ins kleinste Detail wird hier jeder Klick verzeichnet, den der Besucher macht. Das praktische daran ist, dass man jede Statistik auch in grafischer Form angezeigt bekommt. So behält man stets den überblick.
Wichtig können auch weitere Einzelheiten zum Benutzer sein, die der Counter aufzeichnet. Natürlich werden die IP des Besuchers noch sonstige Daten gespeichert. Dafür erhält man aber eine übersicht darüber, welchen Browser er benutzt. Auch sein Betriebssystem sowie der Provider über den sich der Besucher ins Internet einloggt bleiben nicht verborgen. Anhand dieser detaillierten Daten ist es durchaus möglich die Nutzer segmentiert zu betrachten und so bestimmte Anpassungen an der eigenen Website vorzunehmen.
Je nach Inhalt und Aussehen einer Website ist es unterschiedlich ob man am Wochenende die meisten Besucher hat, oder ob die meisten während der Arbeitszeit die Website betrachten. Wenn man z.B. mit genau platzierter Werbung auf der Website Geld verdienen möchte, ist es unerlässlich die Besuchszeiten zu kennen. Ohne eine Counter, kann man den Unternehmen mit denen man den Werbevertrag abgeschlossen hat sehr schlecht bis gar nicht aufzeigen, wie gut die eigene Seite besucht ist. Benutzt man einen Counter hat man also immer handfeste Zahlen mit denen man die Popularität der Website beweisen kann.
Neben dem simplen Zählen der einzelnen Klicks, kann ein Counter auch detailliertere Angaben zum den Besuchern machen. Oft empfiehlt es sich nicht jeden Klick zu zählen, sondern nur die reellen Besucher. Dabei wird ein Benutzer für einige Zeit während seines Besuchs registriert und somit nicht mehrfach gezählt. Aktiviert man Optionen wie das Page-Tracking können au§erdem die Aufrufe für bestimmte Unterseiten erfasst werden. Dadurch lässt sich mithilfe des sogenannten Referrers genau erkennen welchen Weg der Besucher gegangen ist bis er schlie§lich auf einer bestimmten Seite angelangt ist.
Besuchercounter sind ein mächtiges Instrument für jeden Webmaster, da sie genaue Auskunft darüber erteilen, wer, wann und von wo aus auf die eigene Website gelangt ist. Für alle die alles über ihre Website wissen wollen, und nicht mehr länger im Dunkeln tappen möchten, ist der Counter ein Muss. Counter gibt es übrigens in den verschiedensten Ausführungen, von witzig bis edel. Die meisten von ihnen sind sogar kostenlos im Internet zu finden.